URL-Shortener — verschleierte Phishing-Links enttarnen.
Ein bit.ly-Link verrät nicht, wohin er führt. MailGuard folgt der Weiterleitungskette bis zur tatsächlichen Ziel-URL und prüft diese gegen Phishing-Feeds und RBLs — nicht den harmlos aussehenden Shortener-Link.
Warum URL-Shortener gefährlich sind
Angreifer nutzen Dienste wie bit.ly, t.co oder tinyurl.com, um die eigentliche Phishing-URL zu verschleiern. Ein klassischer Filter sieht nur den kurzen, unverdächtigen Link — die bösartige Ziel-Domain bleibt unsichtbar. Genau diese Lücke schließt MailGuard.
Wie MailGuard auflöst
MailGuard verfolgt die HTTP-Redirect-Kette bis zur finalen URL (oder bis zu einem konfigurierten Maximum an Hops). Bewertet wird die tatsächliche Ziel-URL — nicht der Shortener. Die Auflösung passiert in der Sandbox-Phase des Mail-Scans.
Was mit der aufgelösten URL passiert
- Prüfung gegen Phishing-Feeds — die finale URL wird gegen die aktiven Phishing-Feeds abgeglichen
- Aufnahme in den Sandbox-Report — die vollständige Redirect-Chain ist im Report nachvollziehbar
- IOC-Extraktion — wird die Mail als Spam gemeldet, wird die Ziel-Domain als URL-IOC gespeichert und schützt künftige Mails (siehe Security-Alerts)
Vorinstalliert und erweiterbar
MailGuard kennt die gängigen Shortener von Haus aus — eingebaute Einträge lassen sich deaktivieren, aber nicht löschen; eigene Dienste jederzeit ergänzen:
bit.ly · t.co · tinyurl.com · ow.ly · goo.gl · short.link · rb.gy · cutt.ly · rebrand.ly · tiny.cc · is.gd · buff.ly
Performance bleibt in Ihrer Hand
Die Auflösung geschieht synchron im Mail-Scan. Sehr langsame oder nicht erreichbare Shortener-Ziele können die Sandbox-Laufzeit erhöhen — problematische Shortener lassen sich deshalb einzeln deaktivieren. Sie entscheiden, welche Dienste aufgelöst werden.
Phishing hinter Kurzlinks aufdecken?
MailGuard folgt der Redirect-Kette bis zum echten Ziel und prüft die finale URL — nicht die Fassade.
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